Die Bahnhofsmission in Freiburg2022-12-06T17:19:17+01:00

Die Bahnhofsmission in Freiburg

Infos für Geflüchtete aus der Ukraine

Інформація для біженців з України

Wir sind für Sie da

Manchmal gerät das Leben aus der Spur. Dann brauchen Menschen Hilfe. Die Bahnhofsmission hilft jedem. Gratis. Sofort. Niemand muss sich anmelden, Voraussetzungen erfüllen oder seinen Namen nennen. Ist bei Ihnen alles in Ordnung? Gut. Dann kümmern wir uns um die anderen.

Auf Reisen: Mit Auskünften und Unterstützung bei der Verständigung.
Beim Ein-, Aus- und Umsteigen. Mit Aufenthaltsmöglichkeit, Rollstuhl oder Hebebühne.

In akuten Nöten: Kleidung kaputt. Kein Telefon. Ohne Schlafplatz. Hungrig. Durstig. Bestohlen. Verletzt. Krank. Schwach.

In existenziellen Notlagen: Wohnungslos. Süchtig. Krank. Verarmt. Verzweifelt.

Aktuelles

So erreichen Sie uns

Bahnhofsmission Freiburg

Hauptbahnhof Freiburg – am Ende von Gleis 1
Bismarckallee 7f
79098 Freiburg

Aktuelle Öffnungszeiten 

Montag bis Freitag: 8 –  20 Uhr
Samstag und Sonntag: 14–18 Uhr

Tel. 0761 22877

E-Mail: freiburg@bahnhofsmission.de

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1 Woche her
Bahnhofsmission Freiburg

Heute ist Holocaust Gedenktag. Millionen von Jüdinnen und Juden, Sinti*ze und Rom*nja, Homosexuelle, behinderte Menschen wurden verfolgt und getötet.

Es ist lange her, unvorstellbar. Aber der Schritt zum Unvorstellbaren ist manchmal kurz.

Heute gedenkt der Bundestag auch den queeren Opfern der Nazis. Sexuelle Handlungen unter Männern waren laut Strafgesetzbuch verboten. Auch nach dem Krieg hat dieser Paragraf 175 in der Bundesrepublik lange überlebt.

Es ist wichtig zu erinnern, auch für das Morgen

#WeRemember
#niewieder

#Bahnhofsmission #Holocaust #FaschismusBekämpfen #niewiederfaschismus
#freiburg #ausschwitz #Buchenwald #gurs #Theresienstadt
... mehr anzeigenweniger anzeigen

Heute ist Holocaust Gedenktag. Millionen von Jüdinnen und Juden, Sinti*ze und Rom*nja, Homosexuelle, behinderte Menschen wurden verfolgt und getötet.

Es ist lange her, unvorstellbar. Aber der Schritt zum Unvorstellbaren ist manchmal kurz.

Heute gedenkt der Bundestag auch den queeren Opfern der Nazis. Sexuelle Handlungen unter Männern waren laut Strafgesetzbuch verboten. Auch nach dem Krieg hat dieser Paragraf 175 in der Bundesrepublik lange überlebt.

Es ist wichtig zu erinnern, auch für das Morgen

#WeRemember
#niewieder 

#bahnhofsmission #holocaust #faschismusbekämpfen #niewiederfaschismus 
#freiburg #ausschwitz #buchenwald #gurs #theresienstadt
1 Woche her
Bahnhofsmission Freiburg

Die Beiden teilen sich eine Geschichte.

Sie fängt in einem kühlen Kellerraum in der Freiburger Schwarzwaldstraße an und endet in den abgebildeten Bechern. Es bleibt offen, welches Schicksal den beiden widerfährt. Entscheidet ihr, dass sie unversehrt, nein besser, unverzehrt bleiben?

Aber von vorne:
Catrin, von der Freiburger Tafel, und ich stehen vor vielen Kisten Weihnachtssüßigkeiten. Die Tafel bietet uns seit Jahren immer wieder nach Weihnachten an, etwas von ihren reichhaltigen Süßigkeiten-Gaben nach dem Fest an unsere Gäste weiterzugeben. Das ist schön, und unsere Gäste freuen sich darüber. Die schokoladigen, kleinen Freuden versüßen ihnen den „bitteren“ Alltag.
Nicht zuletzt Corona und eine große Maskenspende haben uns als Leitungen zweier Freiburger Einrichtungen, die mit ähnlichen Nutzer:Innen-Gruppen arbeiten, noch näher zusammengebracht, direkter vernetzt. Das ist eine der wenig guten Ergebnisse der Pandemie.

Ich nehme im Lastenrad zwei Kisten mit. Weitere bringt die Tafel später bei uns vorbei. „Wie toll das ist.“, denke ich laut.

Ich cruise fröhlich durch die Kartaus. Menschen die mir begegnen, lächeln mich an, ich werde oft gegrüßt von Menschen, die ich nicht kenne. Das liegt nicht daran, dass ich super attraktiv aussehe - was tatsächlich weniger der Fall ist -, nein es liegt sicherlich an meinem Fortbewegungsmittel, welches ich seit mehr als zwei Jahren nutze. Offensichtlich genießt mein Gefährt in der Freiburger Innenstadt einen gewissen Bekanntheitsgrad.

Ich stehe an einer Kreuzung. Es ist rot. Die Ampel ist bekannt dafür, dass hier lange gewartet werden muss. Einer der Schoko-Weihnachtsmänner blinzelt mich plötzlich an. Leute, ich schwöre, das ist so!!! 😂🙈 (Bestimmt war ich leicht unterzuckert 🙈🙃)

Ich nehme ihn aus der Transportbox, schäle ihn wie eine Banane und beiße ihm den Kopf ab. Eine gewisse Zufriedenheit scheint mir in dem Moment durch mein Gesicht zu huschen.

Ich drehe mich nach links, als ein augenscheinlicher Student neben mir mit seinem Fahrrad anhält. Wir schauen uns an. Der Kopf des Weihnachtsmannes schaut ein Stück aus meinem Mund heraus... in meiner Hand halte ich seinen frisch massakrierten, geköpften Rumpf, der zum Teil noch in seiner weihnachtlichen Folie eingepackt ist.

Wir fangen beide an, lauthals zu lachen. „Magst du einen?“, frage ich. Er lehnt ab: „Lass mal, voll nett, aber eigentlich sind die doch bestimmt für eure Obdachlosen, oder?“, er zwinkert mir zu und braust davon.
Die nahe Verwandtschaft dieser beiden „Survivor“ ist nicht mehr auf dieser Welt. Alle ausgegeben oder direkt in der Bahnhofsmission verspeist.
Wir wissen ja, wo sich die liebe Verwandtschaft nun aufhält, 😂🤗

Unsere Gäste sind glücklich und glückliche Gäste machen uns glücklich. Eine Win-Win Situation ❤️🫶

Danke für die tolle Kooperation liebes Tafel-Team! 🫶

Text & Fotos: Philipp-M. Spitczok von Brisinski
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Die Beiden teilen sich eine Geschichte.

Sie fängt in einem kühlen Kellerraum in der Freiburger Schwarzwaldstraße an und endet in den abgebildeten Bechern. Es bleibt offen, welches Schicksal den beiden widerfährt. Entscheidet ihr, dass sie unversehrt, nein besser, unverzehrt bleiben? 

Aber von vorne:
Catrin, von der Freiburger Tafel, und ich stehen vor vielen Kisten Weihnachtssüßigkeiten. Die Tafel bietet uns seit Jahren immer wieder nach Weihnachten an, etwas von ihren reichhaltigen Süßigkeiten-Gaben nach dem Fest an unsere Gäste weiterzugeben. Das ist schön, und unsere Gäste freuen sich darüber. Die schokoladigen, kleinen Freuden versüßen ihnen den „bitteren“ Alltag. 
Nicht zuletzt Corona und eine große Maskenspende haben uns als Leitungen zweier Freiburger Einrichtungen, die mit ähnlichen Nutzer:Innen-Gruppen arbeiten, noch näher zusammengebracht, direkter vernetzt. Das ist eine der wenig guten Ergebnisse der Pandemie.

Ich nehme im Lastenrad zwei Kisten mit. Weitere bringt die Tafel später bei uns vorbei. „Wie toll das ist.“, denke ich laut. 

Ich cruise fröhlich durch die Kartaus. Menschen die mir begegnen, lächeln mich an, ich werde oft gegrüßt von Menschen, die ich nicht kenne. Das liegt nicht daran, dass ich super attraktiv aussehe - was tatsächlich weniger der Fall ist -, nein es liegt sicherlich an meinem Fortbewegungsmittel, welches ich seit mehr als zwei Jahren nutze. Offensichtlich genießt mein Gefährt in der Freiburger Innenstadt einen gewissen Bekanntheitsgrad.
 
Ich stehe an einer Kreuzung. Es ist rot. Die Ampel ist bekannt dafür, dass hier lange gewartet werden muss. Einer der Schoko-Weihnachtsmänner blinzelt mich plötzlich an. Leute, ich schwöre, das ist so!!! 😂🙈 (Bestimmt war ich leicht unterzuckert 🙈🙃)
 
Ich nehme ihn aus der Transportbox, schäle ihn wie eine Banane und beiße ihm den Kopf ab. Eine gewisse Zufriedenheit scheint mir in dem Moment durch mein Gesicht zu huschen.
 
Ich drehe mich nach links, als ein augenscheinlicher Student neben mir mit seinem Fahrrad anhält. Wir schauen uns an. Der Kopf des Weihnachtsmannes schaut ein Stück aus meinem Mund heraus... in meiner Hand halte ich seinen frisch massakrierten, geköpften Rumpf, der zum Teil noch in seiner weihnachtlichen Folie eingepackt ist. 

Wir fangen beide an, lauthals zu lachen. „Magst du einen?“, frage ich. Er lehnt ab: „Lass mal, voll nett, aber eigentlich sind die doch bestimmt für eure Obdachlosen, oder?“, er zwinkert mir zu und braust davon. 
Die nahe Verwandtschaft dieser beiden „Survivor“ ist nicht mehr auf dieser Welt. Alle ausgegeben oder direkt in der Bahnhofsmission verspeist. 
Wir wissen ja, wo sich die liebe Verwandtschaft nun aufhält, 😂🤗

Unsere Gäste sind glücklich und glückliche Gäste machen uns glücklich. Eine Win-Win Situation ❤️🫶

Danke für die tolle Kooperation liebes Tafel-Team! 🫶

Text & Fotos: Philipp-M. Spitczok von BrisinskiImage attachmentImage attachment

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Das Zwinkern sieht man doch! 🙃

Klar, hat der eine dir zugeblinzelt...ob es eine Ermunterung zum aufessen war, tja, dass bleibt eins von vielen Geheimnissen...aber die Stärkung war sicher wohlverdient und es ist toll, dass doch einige an die Menschen denken, die tagtäglich kein einfaches Los haben

....Nachschub kommt am Montag 😊😉

2 Wochen her
Bahnhofsmission Freiburg

Beim Adventsbasar anlässlich der Adventsfeier des Diözesan Caritasverbandes (DiCV) Freiburg haben die Mitarbeiter:innen gebastelt, gebacken, gekocht, getöpfert, genäht, gesungen und auch gespendet.

Die Hälfte des Erlöses dieser schönen Feierlichkeit im Advent 2022 in Höhe von 550 € haben Mitarbeitende des DiCV nun an uns übergeben.

Ganz herzlichen Dank für dieses tolle Engagement und die große Spende ❤️

#diözesancaritasverband #freiburg #caritas #spendenaktion #BASAR #adventsbasar #danke #Bahnhofsmission
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Beim Adventsbasar anlässlich der Adventsfeier des Diözesan Caritasverbandes (DiCV) Freiburg haben die Mitarbeiter:innen gebastelt, gebacken, gekocht, getöpfert, genäht, gesungen und auch gespendet.

Die Hälfte des Erlöses dieser schönen Feierlichkeit im Advent 2022 in Höhe von 550 € haben Mitarbeitende des DiCV nun an uns übergeben. 

Ganz herzlichen Dank für dieses tolle Engagement und die große Spende ❤️

#diözesancaritasverband #freiburg #caritas #spendenaktion #basar #adventsbasar #danke #Bahnhofsmission
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