Wenn man so tolle und kreative Ehrenamtliche hat, können besondere Projekte entstehen.
Unsere Mitarbeiterin Margot, Zeichnerin und Malerin, brachte im April letzten Jahres eine Idee ins Rollen, die bis heute nachwirkt – auch wenn sie, wie sie selbst sagt, ihren Ursprung eigentlich woanders hatte:
„Die Idee kam eigentlich aus unserer Gästeschaft. Sie haben sich gefragt, wie man den Gastraum schöner gestalten könnte, und schlugen vor, Bilder vom Team aufzuhängen. Da ich zeichne und male, war es dann meine Idee jede und jeden aus dem Team zu porträtieren.“
Die Begeisterung war sofort spürbar: Leitung und Team waren angetan und schenkten Margot ihr Vertrauen. So begann ein intensiver Prozess. Zunächst hielt sie die Mitarbeitenden in ganz natürlichen, unbeobachteten Momenten ihres Alltags in der Bahnhofsmission fotografisch fest –Daraus entstanden dann anschließend die Zeichnungen.
Rund zehn Stunden Zeit, viel Geduld und großes Einfühlungsvermögen stecken in jedem einzelnen Porträt.
Doch Margot ging noch einen Schritt weiter. Da es ein gemeinsames Kunstwerk des gesamten Teams werden sollte, lud sie alle ein, ihr eigenes Bild selbst einzurahmen:
„Der Rahmen ist immer Teil des Bildes. So konnte sich jede und jeder noch einmal ganz persönlich ausdrücken.“
Heute, zehn Monate später, hängen die Porträts an der Wand im Gastraum der Bahnhofsmission. Sie zeigen Vielfalt, Emotionen und Alltagssituationen – und vor allem die Menschen, die diesen Ort mit Leben füllen. Wir sind tief beeindruckt und sehr dankbar für dieses besondere Kunstwerk, das unseren Gastraum so viel lebendiger und schöner macht.

